POPWISE - Fast Car von Tracy Chapman

Shownotes

Musik, Popsongs begleiten uns durch unser Leben, häufig viele Jahre. Aber was hören wir da eigentlich genau? Was wird uns da vermittelt? Verstehen wir alle Botschaften eigentlich richtig? Wann wäre es sinnvoll, mal genauer hinzuhören und wann wäre es vielleicht sogar besser, wegzuhören?
Beziehungsexperte und Paartherapeut, Hergen von Huchting und Radio Paradiso Moderator, Thorsten Wittke hören in die Tiefe und entschlüsseln die Glaubenssätze und Lebensweisheiten hinter den bekanntesten und beliebtesten Popsongs unserer Zeit. Popwise.

Jeden Donnerstag gibt es eine neue Folge.

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Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:00: Moment, jetzt bin ich gespannt.

00:00:02: Das hab' ich noch gar nicht rausgehört.

00:00:04: Hab' ich auf den Text nicht so geachtet?

00:00:06: Das ist spannend!

00:00:07: Wieso?!

00:00:08: Entweder sterbe mit diesem Leben oder ich verlasse das.

00:00:11: und für mich ist auch ganz klar sie verlässt ihn zum Schluss auch.

00:00:14: Sie geht um ihn weiter.

00:00:30: Tag Thorsten.

00:00:31: Wir sind der Emotionalität von Pop-Songs auf der Spur, also gar nicht so sehr der Geschichte wie ein Song entstanden ist sondern das was Musik mit uns macht gemacht hat machen kann.

00:00:45: und lieber Hagen heute bist du wieder dran einen Song auszuwählen.

00:00:49: und welcher ist es geworden?

00:00:50: Ich habe mir von Tracy Chapman fast car ausgesucht

00:00:54: City lights day are before, can your arms and legs strap around my shoulder?

00:01:04: And I had a feeling that I belong.

00:01:11: Had a feeling I could be someone... Der muss aus dem Jahr neunzehundert und achtzig sein.

00:01:18: Das weiß ich deswegen, weil ich habe zum Geburtstag zu meinem achtzenden Geburtstag von meinen Freunden das Album von Tracy Chapman das erste Album geschenkt bekommen.

00:01:31: So

00:01:31: eine richtige Schallplatte.

00:01:33: Die hab' ich auch heute noch.

00:01:34: Und damals da war in den Achtzigeren Tracy Chapmann auch total angesagt.

00:01:38: also ist ja jetzt doch deutlich ruhiger um sie geworden mittlerweile auch in zweiundsechzig.

00:01:44: was Bewegt hat dich bewegt an diesem Song?

00:01:48: Ich kann das auch gut einordnen, weil ein Jahr vorher wurde gerade mein Sohn geboren und wenn ich das Lied dann so damals gehört habe.

00:01:54: Das flang so nach Befreiung so ein bisschen wie bei dem Skip in the Musical Hair aus einer schönen Szene wo sie in ihrem Auto los düsen alle und singen Let The Sunshine In.

00:02:04: Und für mich war das Lieder damals wirklich so lass uns aufbrechen zu neuen Ufern wir können alles erreichen.

00:02:09: let me be someone.

00:02:11: Der Rest habe ich noch gar nicht richtig angehört.

00:02:12: Ich suche mir immer aus den Liedern, ist mir aufgefallen so eine Huglein raus die ich mir gut finde und dann lebe ich damit.

00:02:18: und da hat mich das Lied damals in meiner neuen Lebenssituation mit neuer Verantwortung sehr bewegt.

00:02:24: Ich mag Road Movies, also Filme in denen es über die Straße geht.

00:02:30: Wo der Weg das Ziel ist und was so auf dieser Straße dann eben so alles passiert?

00:02:37: Und für mich ist das so ein Road Movie-Filmsong.

00:02:41: Also gar nicht mal so dass er an einem Film laufen könnte sondern da entsteht bei mir ganz viel Kino im Kopf.

00:02:47: Das ist eine Geschichte die da erzählt wird von einer Person oder zwei Personen eigentlich aufbrechen, die auch ein bisschen weglaufen wollen, flüchten

00:02:58: wollen.

00:02:59: Große Träume haben.

00:03:02: Magst du die Geschichte noch mal etwas erzählen was da im Text passiert?

00:03:04: Ja es ist Auf zu neuen Ufern.

00:03:07: Die Tracy erzählt von ihrer Lebensgeschichte.

00:03:10: sie ist quasi aus ihrem Elternhaus ausgebrochen weil ihre Mutter erstmal weggegangen, weil ihr Vater Alkoholiker war und daraufhin hat sie irgendwann beschlossen entweder ich sterbe so oder ich ändere mein Leben.

00:03:22: Und dann sucht sie sich jemand und düst halt in die hoffnungsvolle Zukunft, in diesem First Car.

00:03:29: Und das Ende, da kommen wir wahrscheinlich drauf zu sprechen, wo sie dann möglich landet.

00:03:36: Olive and die this way.

00:03:38: Also heute Nacht aufbrechen oder leben und sterben, auf diese Art und Weise, die ihr eben nicht gefällt.

00:03:46: Genau, Mutter ist gegangen hat dann auch noch gesagt also ich gehe jetzt und einer muss sich um den Vater kümmern und sie hat dann quintschool, sie hat da die Schule sein gelassen und sich um dem Vater gekümmert.

00:03:59: Weißt du?

00:04:00: Ich habe das nicht rausgefunden ob das wirklich ihre persönliche Lebensgeschichte ist sie das sich erdacht hat.

00:04:07: Das weiß ich nicht, weil es nur dass sie alleinerziehend war tatsächlich viel gearbeitet hat und die Musik hatte und wenig wenig Geld und sich dann generell nie das Glamour Girl geworden was ihr auch auszeichnet

00:04:19: Was ich ganz witzig finde als ich mich jetzt ein bisschen intensiver mit diesem Song beschäftigt habe.

00:04:24: Sie ist damals bekannt geworden im Rahmen dieser großen Bewegung in Südafrika für Nelson Mandela.

00:04:32: Es war im Gepfängnis, seit Anfang der Sechziger Jahre.

00:04:45: Und ich muss sagen, immer wenn ich diesen Song gehört habe damals schon, hab' ich sie auf einer Straße in Südafrika

00:04:52: gesehen.

00:04:54: Sie ist aber

00:04:54: Amerikanerin!

00:04:56: Aber ich hab' sie immer – weil es halt eine Schwarze

00:04:59: Sächerin

00:04:59: – ich hab's sie immer in Afrika verortet, weil sie eben so viel in diesem Umfeld Nelson Mandela und Apartheid Antiapartheit und eben Afrika gesungen hat.

00:05:11: Ich hab' immer dieses Gefühl gehabt, auf einer Straße und die City Lights, die verschwinden.

00:05:18: Und wir müssen einfach nur über die Grenze rüber und dann finden wir schon irgendwas wo wir arbeiten können also irgendwie mit.

00:05:25: ich weiß auch gar nicht es wirkte auch so oder das wirkt an dem Song so dass ist gar nicht unbedingt ihr Lebenspartner sein muss mit dem sie da geflüchtet sind oder flüchten wollte sondern ein Freund einen Kumpel.

00:05:36: Ja, da gibt es auch Parallelen wenn ich an Mandela denke.

00:05:39: Da kommt ja auch aus einer Vergangenheit wo er sich befreien musste vom Gefängnis zum Präsidenten quasi geworden also nicht unbedingt einem schnellem Auto aber schon eine schnelle Entwicklung.

00:05:49: und für sie war das ja ähnlich dass sie versucht hat sich einen neuen Staat zu verschaffen

00:05:55: Ja.

00:05:56: Wobei Nelson Mandela dann ja zwei Jahre später, neunzig erst rausgekommen da gab es den Song ja schon und dann tatsächlich zum Präsidenten gewidmet war.

00:06:03: das ist auch eine irre Geschichte die Nelson Mandel dahinter sich hat dieser beeindruckende Mann aber ja tatsächlich du hast recht ich verbinde diesen Song auch mit dieser Geschichte mit Nelson Mandelo.

00:06:17: Aber dieser Song einzelt jetzt so also dieses Gefühl was rüber kommt.

00:06:21: Auch im Song fängt er ganz ruhig an ganz leiser und ich finde Klasse.

00:06:25: so.

00:06:25: nach zwei Minuten gibt es eine Stelle wo er Schwung holt, wo er mit einmal wo die Zündung geht, wo das Gaspedal gedrückt wird.

00:06:32: Und wo er schwungaufnimmt.

00:06:34: und diese schnelle Passage kommt dann auch dreimal insgesamt in diesem Song vor.

00:06:40: und diese Tempi-Wechse, die find' ich besonders klasse in diesem song da geht der dann für mich so richtig nach vorne und wird zum Road Movie.

00:06:50: Ja aber sie macht es ja aus sehr authentisch allein dass sie nur mit ihrer Gitarre erst mal steht.

00:06:54: Interessant fand ich übrigens, die ist nur aufgetreten, weil es die Wunder ausgefallen ist.

00:06:59: Ja!

00:06:59: Was man dafür eine Chance kriegen kann...

00:07:01: Genau da.

00:07:02: deswegen nur ist sie zum zweiten Mal aufgetretet.

00:07:04: Sie war schon einmal aufgetreeten und dann weiß die Wanda gab's technische Probleme im Wemblechstadion.

00:07:08: Und hat der Veranstalter gesagt Mensch geht du nochmal auf die Bühne und performe auch noch mal.

00:07:13: Das war ein weltweit übertragendes Konzert

00:07:15: Dass dann jemand überzeugen kann durch ihre Authentizität.

00:07:20: Die macht ja nicht aufs große Glitzer-Pop-Staff raus sondern Ich glaube ihr, was sie singt.

00:07:25: Die erzählt eine sehr persönliche Geschichte

00:07:28: und

00:07:28: das hat mich auch mitgenommen und es hat so wie ich zu Anfang gesagt habe, so eine Befreiungsbewegung.

00:07:34: Sie sucht ja nach neuen Ufern.

00:07:36: Und ich musste auch sagen also so weglaufen ist ja erstmal würde ich sagen so eine Sache die ja ist weglaufen gut weiß ich nicht.

00:07:46: Also vor Problemen wegzulaufen finde ich eigentlich nicht so gut.

00:07:50: aber Wie auch in Filmen sind ja auch Songs für mich zumindest so Fluchtmöglichkeiten.

00:07:57: Also etwas andere ausleben zu lassen, was ich mir vielleicht wünsche.

00:08:01: und ich kann sagen damals achtundachtzig wie gesagt mit achtzehn Jahren auch auf den Sprung vom Elternhaus weg mehr und mehr sich abnabeln.

00:08:11: Für mich hatte das genau so etwas dass ich dachte so Ja!

00:08:14: Ich will jetzt auch mal weg von zu Hause und raus in die Welt.

00:08:19: Was gibt es da wohl für mich noch alles zu entdecken.

00:08:24: Zum Glück konnte ich eben sagen, es war nicht diese Flucht wie bei ihr eben aus wirklich einem ja offenbar Schlimmfamilienverhältnis.

00:08:34: Ja das ist ja ein Unterschied zwischen Weglaufen und Ausbrechen aus etwas.

00:08:38: Ich finde es sehr schön wenn man sich von ungünstigen Bedingungen befreit.

00:08:42: Und das versucht sie an der versteht er dieses Auto wobei das Auto nachher gar nichts das Wichtige ist sondern für wunach sucht sie wirklich?

00:08:52: und sie kommen bestimmt zum schluss noch drauf.

00:08:54: Sie fast dann auch einen ganz anderen entschluss, sie verlässt ihr das system wirklich

00:08:59: doch bringt es ruhig jetzt schon mal vor.

00:09:01: ja weil dummerweise oder interessanterweise logischerweise würde ich aus meiner heutigen sicht sagen hat sich wieder ein ähnlichem partner gesucht der nämlich auch ein alkoholproblem hat.

00:09:11: und während sie nach erst die hoffnung hat wir bauen uns zusammen neues leben auf du gehst arbeiten nicht gearbeiten.

00:09:16: Er verbringt seine Zeit aber nachher später lieber in Bas und sie muss wieder alleine anschaffen.

00:09:21: Moment!

00:09:22: Jetzt bin ich gespannt, das habe ich noch gar nicht rausgehört.

00:09:25: Habe ich auf den Text nicht so geachtet?

00:09:27: Das ist spannend.

00:09:29: Wieso?

00:09:30: Wo hörst du es raus?

00:09:31: Das kann ich genau sagen...

00:09:33: Wo ist die Text-Stelle?

00:09:36: Und du

00:09:38: bist sicher, dass sie nicht nur das wiederholt was ihr am

00:09:41: Anfang gesogen hat?

00:09:41: Nein, nein, ganz sicher.

00:09:42: Das ist

00:09:42: eine Entwicklung.

00:09:43: I got a job that pays all our bills.

00:09:46: you stay out drinking late at the bar see more of your friend than do your kids und she hofft immer auf bessere.

00:09:54: Aber irgendwann...das ist ja auch das Interessante an dem Song was du vorhin das Zitat schon vorausgeschoben hast.

00:10:00: da beschließt die dann wirklich Entweder sterbe mit diesem Leben oder ich verlasse das und für mich ist auch ganz klar, sie verlässt ihn zum Schluss auch.

00:10:10: Sie geht ohne ihn

00:10:11: weiter.".

00:10:11: Ach,

00:10:12: genial.

00:10:14: Dafür mag ich jetzt hier Pop-Royce nochmal einmal mehr.

00:10:18: Das war mir nicht bewusst!

00:10:20: Ja das rauscht da durch ne?

00:10:22: Ich

00:10:23: hatte das Gefühl dass es sogar etwas ist so hey wir machen das gemeinsam und wir könnten irgendwie dann gemeinsam an der Bar was trinken haben.

00:10:31: weil du hast recht natürlich wenn man genau hinhört und das finde ich auch so spannend bei so pop songs man hört die Man hört sie auch häufig und man interpretiert für sich etwas rein.

00:10:43: Genau, sucht

00:10:44: sich was Schönes aus.

00:10:45: Manchmal ist es vielleicht nur der Rhythmus da einem gefällt.

00:10:47: Man weiß gar nicht was das an Text irgendwie um die Ohren gehauen wird.

00:10:51: Und dann merkt man mit einmal so wenn man mal ein bisschen tiefer reingeht oder sowas eigentlich dahinter steckt oder dahinterstecken könnte weil ich finde man kann auch jedem zubilligen.

00:11:01: Man kann einen Song einfach nur wegen des Rhythmos gut finden Party-Songs oder weizenromatische Songs, aber diese Emotionen finde ich sind das Besondere an diesen Songs.

00:11:14: Und dann aber schön die zu entdecken und da mal zu merken, ah okay.

00:11:19: Die Geschichte hatte ich tatsächlich noch nicht rausgehört.

00:11:22: Ich habe schon herausgehört dass sie weitererzählt wie sie weitergeht was es sich vorgestellt hat von wegen das sie einen Job annehmen kann usw.

00:11:30: Wir kriegen das schon irgendwie hin.

00:11:31: und sie wollte auch dann sprichte auch davon dass sie ihre Musik weiter da promoten will und so.

00:11:40: Nee, davon spricht sie auch nicht.

00:11:41: Muss dich leider korrigieren.

00:11:42: Das macht das ja ganz schön

00:11:44: traurig!

00:11:44: Wenn Sie sagen I get promoted, das heißt dass sie befürdert wird in ihrem Job im Supermarkt Das meinte sie damit.

00:11:50: Sie übt sich richtig mühe als Einpackhilfe und hofft, dass die dann eine Beförderung kriegt und er vielleicht auch was dazu beiträgt geht aber alles in die Hose.

00:12:02: Du bist gut!

00:12:03: Und wenn ich das heute abgleiche mit den Themen, die mich ja auch in meiner Arbeit immer bewegen also in dem Song kommen super zwei Themen drin vor.

00:12:11: Einer nennt sich so Parentifizierung Das heißt Parantifizierung.

00:12:16: Das

00:12:17: bedeutet, wenn wir als Kind eingespannt werden für eine Rolle in Bezug auf unsere Eltern, die wir übernehmen

00:12:23: müssen.

00:12:23: Ah, Parents-Parentifizierungen.

00:12:25: Daher kommt das.

00:12:26: Das zieht sich ja ganz stark durch, weil sie ihre Mutter ist weg und hat die Schule geschmissen.

00:12:31: Sie übernimmt die Elternrolle.

00:12:33: Genau, muss sie sich mit ihrem Vater kümmern.

00:12:36: Ganz schwierig sitzen oft genug heute noch Leute in der Praxis, die genau mit dem Thema kämpfen Weil zu Beginn ist es ganz schön, weil der verlassene Partner hat quasi einen neuen Partner nämlich das Kind.

00:12:48: Das Kind hat eine Aufgabe aber es wird auf Dauer super ungesund, weil das Kind kann sich nicht gescheit entwickeln und der Partner hat auch keine Möglichkeit sich wirklich neu zu orientieren.

00:12:59: Das Kind, das hat sie ja dann quasi auch gemacht, nimmt dieses Muster mit.

00:13:03: Ich tauge nur was wenn ich mich kümmern kann.

00:13:05: Ich bin nur beliebt und geliebt und bin gewertschätzt, wenn ich eine Aufgabe erfülle.

00:13:12: Und so sucht sich es an den Nächsten der bei lieben Sie quasi das gleiche Muster wieder durchlebt weil das ist sie gewohnt.

00:13:18: Das ist ein großes Thema.

00:13:19: Ja, wir haben.

00:13:21: das andere große Thema ist dass man halt diese muss da mitnimmt, die wir gelernt haben als Kind.

00:13:27: Wie ich funktioniere?

00:13:28: Wie ich Bindung empfinde und dass sie sich quasi den gleichen Widersucht unbewusst erstmal in der Hoffnung Wir können ausbrechen Und dummerweise landen wir aber dann schnell wieder im gleichen alten Dilemma

00:13:42: Kann man da irgendwie rauskommen?

00:13:43: Ja auf jeden Fall!

00:13:44: Das ist eine Frage des Bewusstseins und der Übung Entschlussphasen, tatsächlich das Muster zu verlassen.

00:13:53: Ist nicht mal so einfach weil es fühlt sich dann oft so an wie ich müsste mit meinen Eltern brechen was aber gar nicht wahr ist.

00:13:59: man muss nur das Verhältnis neues sortieren und die Rollen neu zuordnen Dann gibt's eine erwachsene Beziehung auf Augenhöhe

00:14:07: geht dann auch um den Blick nach vorne.

00:14:09: Aber das ist auch schon, dass kann einem schon auch ganz schön verunsichern oder?

00:14:13: Weil man ja auch denkt so okay wenn ich mir jetzt es geht noch um den Partner die nicht mehr aussuche den man am Anfang ja auch nicht sofort Ganz vielleicht erkennt was da irgendwie noch hintersteckt, was da kommen könnte.

00:14:26: Und wenn man dann also so Tracy Chapman hat ja hier auch oder die Figur der Charakter in dem Song bestimmt erstmal gedacht ne also mit dieser Person wird es bestimmt anders sein als mein bisheriges Leben?

00:14:38: Genau das ist ja gibt zwei Beweggründe warum wir denn unsere Partner uns so suchen unbewusst dass.

00:14:44: eine ist tatsächlich diese Idee Reparatur.

00:14:47: Diesmal mache ich es aber besser, diesmal kriege ich das hin und mit dem oder mit der schaffe ich dass die Hoffnung aus diesem alten System auszubrechen.

00:14:54: Das bewegt uns erstmal.

00:14:56: Und das andere ist dummerweise wenn ich dann jemanden treffe wir nennen das auf Chemie Aber eigentlich ist das nur dieses Gefühl von Erregung von Bewegung von da ist was ganz tolles etwas Aufregendes was unbekanntes.

00:15:09: deswegen gehe ich den gerne nach.

00:15:12: dummerweise ist das oft nur das alte gefühl von ich bin eingesetzt in meiner rolle als was ich zu leisten habe.

00:15:20: deswegen fühlen sich viele beziehungen die so ein bisschen langweilig fast anfangen weil er nicht so eine euphorie ist komisch an.

00:15:27: dabei sind dass eigentlich die die auf einem besseren fundament beruhen nämlich nicht nur auf aufregung sondern man kann ganz klar mal hingucken wer da wirklich so ist.

00:15:37: Das hätte ich jetzt aus diesem Song nur vom Hören tatsächlich so gar nicht erkannt.

00:15:44: Wenn ich dann in einer Beziehung aber merke verfliegste Kiste, obwohl ich mir sogar schon vorgenommen habe... Ich bräche damit ein Muster weil ich es für mich durchschaut habe und jetzt merke ich doch der Partner ist so dass ich mich wieder in diese Rolle versetzt sehe in dieses alte Muster hinein zu fallen.

00:16:03: Jetzt bin ich aber schon mit jemandem vielleicht auch wieder zwei, drei, fünf, sechs Jahre zusammen.

00:16:10: Wie gehe ich dann weiter vor?

00:16:12: Wieder schnelles Auto?

00:16:15: Naja das macht sie eigentlich nicht.

00:16:17: Sie nimmt sich das nächste schnelle Auto nicht unbedingt sondern das ist eine Frage der Erkenntnis.

00:16:22: Sie bleibt dann eher nicht aus Selbstschutz sondern sie bleibt nicht nur damit ich irgendwie das Gefühl habe Ich werde geliebt Sondern sie guckt nach dem was sie wirklich ausmacht Was die wirklich zeigt.

00:16:33: Und das ist eine schwere Entscheidung, sich so aus Routinen aber aus schlechten Mustern zu befreien.

00:16:39: Loszusagen!

00:16:40: Ist es dann auch manchmal wichtig vielleicht eine Zeit lang alleine unterwegs zu sein um... Sich mehr auf sich konzentrieren zu können, kann das helfen?

00:16:49: Das kann auf jeden Fall helfen auch wenn sie das anstrengend anfühlt.

00:16:53: Weil darum geht es ja dass ich erkennen darf... Ich habe so viel in mir und gibt so viele andere Sourcen und Möglichkeiten.

00:17:01: Ich bin so liebenswert als Person!

00:17:02: Und ich muss gar nicht unbedingt was leisten und ich muss nicht unbedingt sofort etwas erbringen nur damit ich anerkannt werde.

00:17:09: Dafür konnte schon mal sein, dass man sich mit sich selber beschäftigt.

00:17:13: Tracy Chapman In einem schnellen Auto, Fast Car.

00:17:17: Es ist auch eine Version von Lucômes rausgekommen.

00:17:22: Eine Kanthui-Version von einem eben Kanthuisänger die nochmal finde ich... Ich weiß nicht ob du die Kennstagen auch noch mal so eine andere Anmutung hast.

00:17:30: Ein bisschen was Raures oder stärkeres kräftigeres Tracy Chapman wird mir deutlich verletzlicher in ihrer Version.

00:17:42: Die andere Version ist, ja sie auf mich wirkt sie nicht so persönlich.

00:17:48: also irgendwie nehme ich ihm das auch aber vielleicht weil ich Tracy Chapmans Version vielleicht auch schon länger kenne.

00:17:54: Ich mag die Andere auch, weil ich auch Countrymusik diese modernen Country Musik durchaus gerne haben kann.

00:18:00: Aber ja irgendwie Tracy Chapmans Version die finde ich da noch authentischer.

00:18:05: Ja, er singt das mehr nach.

00:18:07: Siehnt das auch ganz schön und interessant ist ja auch dass Tracy Chapman übrigens die erste farbige Person ist, die dann in der Country Szene auf Platz eins gelandet ist und das zwanzig Jahre später was ja super ist und was auch zeigt wie zeitlos dieses Lied ist.

00:18:22: Aber bei ihr höre ich auch mehr raus, dass es über sie selbst geht, dass das eine Lebensgeschichte erzählt.

00:18:31: Welche Version hörst du dir jetzt an?

00:18:33: Die von Luke Holmes oder die von Tracy Chapman.

00:18:36: Vielleicht ja auch beide, aber in welcher Reihenfolge und welche Emotionen gehen dir durch den Bauch und durchs Herz wenn Du fährst K-Hörst oder gehört

00:18:46: hast?

00:18:46: Schreib uns gerne, wird uns interessieren.

00:18:49: über www.

00:18:50: beziehungscoach-berlin.de.

00:18:53: Da kommst Du an den Hagen ran und an mich an Thorsten über www.paradies.it.

00:18:58: Lebensweisheiten der Popmusik mit Thorsten Wittke und Hergen von Hochding.

00:19:05: Alle vierzehn Tage neu!

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